Die 100 häufig gestellten Fragen zu Natursteinen
Gerne beantworte ich Ihre an uns gestellte Fragen.
Dieter Meinen Inhaber & Geschäftsführer

Muss Naturstein im Außenbereich imprägniert werden?
Eine Imprägnierung ist nicht immer notwendig, kann aber je nach Naturstein und Einsatzbereich sinnvoll sein. Im Gegensatz zu einer Versiegelung bildet eine Imprägnierung in der Regel keine geschlossene Schicht auf der Oberfläche, sondern dringt in den Stein ein und reduziert seine Wasser- und Schmutzaufnahme, während die Dampfdurchlässigkeit weitgehend erhalten bleibt.
Ob eine Imprägnierung empfehlenswert ist, hängt vom Stein ab:
- Granit: Meist nicht zwingend erforderlich, da Granit relativ dicht ist. Eine Imprägnierung kann dennoch helfen, Öl-, Fett- oder Rostflecken zu reduzieren.
- Sandstein: Oft sinnvoll, da Sandstein vergleichsweise offenporig ist und Feuchtigkeit sowie Schmutz leichter aufnimmt.
- Kalkstein: Eine Imprägnierung kann vor Flecken schützen, ersetzt aber nicht den Schutz vor säurehaltigen Stoffen.
- Schiefer: Je nach Oberfläche und Nutzung kann eine Imprägnierung die Reinigung erleichtern und das Eindringen von Wasser verringern.
Besonders empfehlenswert ist eine Imprägnierung bei:
- Terrassen mit häufiger Feuchtigkeit oder starker Verschmutzung
- Einfahrten, auf denen Öl oder Kraftstoff austreten könnten
- Hellen oder offenporigen Natursteinen, die schneller Flecken annehmen
Wichtig ist, den Stein vor dem Imprägnieren gründlich zu reinigen und vollständig trocknen zu lassen. Außerdem sollte das Produkt ausdrücklich für die jeweilige Natursteinart und den Außenbereich geeignet sein.
Auch mit einer Imprägnierung bleibt regelmäßige Pflege notwendig. Sie schützt vor allem vor dem Eindringen von Wasser und Schmutz, verhindert aber nicht vollständig das Wachstum von Moos oder Algen, wenn die Fläche dauerhaft feucht und schattig bleibt. Zudem lässt die Wirkung mit der Zeit nach und muss – abhängig von Stein, Witterung und Nutzung – nach einigen Jahren erneuert werden.