Die 100 häufig gestellten Fragen zu Natursteinen
Gerne beantworte ich Ihre an uns gestellte Fragen.
Dieter Meinen Inhaber & Geschäftsführer

Wie verhindert man Moos auf Naturstein?
Moos auf Naturstein lässt sich nicht dauerhaft komplett verhindern, aber man kann die Bedingungen dafür deutlich verschlechtern. Moos wächst vor allem dort, wo es feucht, schattig und nährstoffreich ist.
Folgende Maßnahmen helfen:
- Regelmäßig reinigen: Blätter, Erde und andere organische Rückstände entfernen. Sie speichern Feuchtigkeit und liefern Nährstoffe für Moos.
- Für mehr Sonne sorgen: Wenn möglich, Sträucher oder Äste zurückschneiden, damit die Fläche schneller abtrocknet.
- Feuchtigkeit reduzieren: Darauf achten, dass Wasser gut ablaufen kann und sich keine Pfützen bilden. Verstopfte Fugen oder Abläufe reinigen.
- Fugen pflegen: In offenen oder beschädigten Fugen sammelt sich leicht Feuchtigkeit. Intakte Fugen erschweren das Mooswachstum.
- Schonend abbürsten: Bereits vorhandenes Moos mit einer harten Bürste entfernen. Ein Hochdruckreiniger kann funktionieren, sollte aber bei empfindlichem Naturstein vorsichtig eingesetzt werden, da er die Oberfläche oder Fugen beschädigen kann.
Eine Imprägnierung für Naturstein kann ebenfalls helfen. Sie verringert die Wasseraufnahme des Steins, wodurch die Oberfläche schneller trocknet. Wichtig ist, ein Produkt zu verwenden, das ausdrücklich für die jeweilige Natursteinart geeignet und wasserdampfdurchlässig ist.
Von Hausmitteln wie Salz oder Essig ist eher abzuraten:
- Sie können den Stein angreifen oder verfärben.
- Essig kann kalkhaltige Natursteine (z. B. Marmor oder Kalkstein) beschädigen.
- Je nach Land oder Gemeinde kann der Einsatz solcher Mittel auf befestigten Flächen aus Umweltschutzgründen eingeschränkt oder verboten sein.